Ich tanze, also bin ich

Ich tanze, also bin ich

Das Tanzen wird schon einmal vergessen, wenn es um sportliche Aktivitäten geht. Dabei ist Tanzen ein intensives Training, bei dem unbewusst beide Gehirnhälften aktiviert werden – die logisch denkende und die kreative. Das Erlernen von Schrittfolgen im richtigen Rhythmus schult Ihr Gedächtnis und beeinflusst den Alterungsprozess positiv. Stand-, Balance- und Reaktionsfähigkeiten werden durch das Tanzen verbessert.
In Gesellschaft und zu beschwingender Musik können Sie loslegen, auch wenn Sie die Standardtänze nicht (mehr) beherrschen. Zu fast allen Tänzen gibt es speziell auf Ihr Alter zugeschnittene Kursangebote: vom Volkstanz über einfache Gesellschaftstänze bis hin zum klassischen Tango. Probieren Sie etwas Neues oder Tänze, die Erinnerungen wecken. Ob alleine oder in Gesellschaft – Tanzen ist ein Jungbrunnen!

Aus aller Welt
Freude am Tanzen kennt kein Alter: Erst als Rentnerin startete Paddy Jones durch und feierte Tanz-Erfolge. Die Engländerin gewann mit 75 Jahren eine spanische Talentshow. Sogar in das Guiness-Buch der Rekorde schaffte es die mittlerweile 80-Jährige – als älteste Salsatänzerin.

Rat und Tat
Ein Rollator hilft nicht nur bei eingeschränkter Bewegungsfähigkeit, er kann auch zum Tanzen eingesetzt werden. Da immer mehr Menschen auf diese Hilfe angewiesen sind, gibt es jetzt mit dem „Rollatortanz“ ein spezielles Angebot, das in Zusammenarbeit mit dem Allgemeinen Deutschen Tanzlehrerverband entwickelt wurde.

Quellenangabe: Auszug aus der Broschüre „66 Tipps für ein genussvolles und aktives Leben“ vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und Bundesministerium für Gesundheit, Stand: Juni 2015.

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