Die Kunst der Berührung

Im Laufe der Evolution hat sich die Spezies Mensch vom Jäger und Sammler zum Dienstleister an Maschinen und Computern und leider auch zum Sofasitzer vor dem Fernseher entwickelt. Der Preis sind verspannte Muskeln und Haltungsschäden. Regelmäßige Bewegung bringt hier den Ausgleich und eine wohltuende Massage lindert Verspannungen und erhält die Beweglichkeit. Damit gönnen Sie sich eine Auszeit vom Alltag, während Haut, Muskeln und Bindegewebe angeregt werden. Ein Effekt, der sich auf den gesamten Organismus ausdehnt: Entspannung garantiert.

Aus aller Welt
Die Massage ist eine der ältesten Heilanwendungen der Menschheit. Ihr Ursprung wird im Osten Afrikas und in Asien bereits 2600 v. Chr. vermutet. In Verbindung mit ätherischen Ölen hielt sie ebenfalls Einzug in die indische Gesundheitslehre Ayurveda. Über den griechischen Arzt Hippokrates (ca. 460–370 v. Chr.) und seine medizinische Schule fand die Massage schließlich ihren Weg nach Europa.

Rat und Tat
Probieren Sie die „Tennisball-massage“, eine einfache Selbsthilfeübung zur Lockerung der Rücken- und Nackenmuskulatur. Stecken Sie zwei Tennisbälle in einen Strumpf und machen einen doppelten Knoten, damit die Bälle dicht nebeneinander bleiben. Platzieren Sie die Tennisbälle rechts und links neben der Wirbelsäule und lehnen Sie sich gegen eine Wand, sodass Ihr Rücken die Bälle an die Wand drückt. Indem Sie Ihre Knie beugen und strecken, massieren die Bälle die Rücken- und Nackenmuskulatur.

Quellenangabe: Auszug aus der Broschüre 66 Tipps für ein genussvolles und aktives Leben vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und Bundesministerium für Gesundheit, Stand: Juni 2015.

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