Schwitzen für ein besseres Wohlbefinden

Wenn es draußen eisig pfeift und Regen an die Fenster prasselt, ist die Sehnsucht nach wohliger Wärme besonders groß. Das ist der ideale Zeitpunkt für einen Saunabesuch oder ein Dampfbad. Das intensive Schwitzen tut nicht nur den Gelenken und der Haut gut, es hilft auch, zu entspannen und abzuschalten. Wer schon vor Anbruch der kalten Jahreszeit regelmäßig
ein Schwitzbad nimmt, stärkt darüber hinaus seine Abwehrkräfte und fördert die Durchblutung. Wind und Wetter können dann ruhig kommen.

Aus aller Welt
Schwitzbäder gibt es in Zentralasien seit mehreren tausend Jahren. Mayas, Azteken, Indianer und Eskimos nutzten sie ebenfalls, und auch im antiken Griechenland war ihre gesundheitsfördernde Wirkung bekannt. Über Finnland wurden sie bei uns populär – ebenso wie die Bezeichnung Sauna.

Expertenrat
Wer im höheren Alter mit dem Saunieren beginnen möchte, sollte sich vorsorglich beim Hausarzt untersuchen lassen. Auch wer sich gesund fühlt, kann zum Beispiel einen erhöhten Blutdruck haben. Intensives Schwitzen und ein anschließendes Abkühlen belasten den Kreislauf und könnten ein Gesundheitsrisiko sein.

Quellenangabe:  Auszug aus der Broschüre „66 Tipps für ein genussvolles und aktives Leben“ vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und Bundesministerium für Gesundheit, Stand: Juni 2015.

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