Weniger Salz, mehr Geschmack

Petersilie, Oregano und Basilikum verbreiten ihren intensiven Duft schon beim Schneiden. Mit frischen Kräutern schmecken gewürzte Gerichte nicht nur lecker, sondern benötigen auch weniger Salz. Und wer mit frischen Kräutern würzt, nimmt gleichzeitig wichtige Nährstoffe zu sich. So liefern Brennnessel, Wilde Malve, Löwenzahn und Sauerampfer Eisen, aber auch Calcium, Vitamin C und Magnesium.
Bei einem frischen Wildkräutersalat mit Walnussöl, gerösteten Sonnenblumenkernen und etwas geraspeltem Parmesan erleben Sie ein Geschmackswunder, das mit einigen Tropfen Balsamico-Essig vollendet wird.

Aus aller Welt
Bereits zum Ende der Steinzeit wurden Dill und Petersilie verwendet. Die Chinesen entdeckten vor Jahrtausenden Ingwer, Sternanis und Soja, die Inder schwören seit jeher auf Schwarzen Pfeffer und die alten Kulturen Amerikas nutzten Vanille, Kakao und Chili. Sie alle verwendeten die aromatischen Kräuter und Gewürze vorwiegend, um eintönigen Speisen mehr Geschmack zu verleihen.

Rat und Tat
Erwachsene sollten nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung höchstens 6 Gramm Salz pro Tag essen, etwa ein gestrichener Teelöffel. Anders als bei Fertig-produkten mit eventuell hohem Salzgehalt können Sie, wenn Sie selbst kochen, Salz genau dosieren. Achten Sie beim Kochen doch einmal ganz bewusst auf die Salzmenge und versuchen Sie, nach und nach weniger zu salzen. Oft ist es nur Gewohnheitssache, ob wir etwas als ausreichend gewürzt empfinden.

Quellenangabe: Auszug aus der Broschüre „66 Tipps für ein genussvolles und aktives Leben“ vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und Bundesministerium für Gesundheit, Stand: Juni 2015.

Bild:  StockSnap bei Pixabay